Sicherheit

Smarthome-Systeme können auf unterschiedliche Weise vor ungebetenen Gästen schützen, zum Beispiel über eine Anwesenheit-Simulation, über Bewegungs- und Fenster-Alarmmelder oder auch mit automatisch herabfahrenden Rollläden.

Die Bandbreite der Sicherheitslösungen reicht von Alarmfunktionen in Funksystemen bis hin zu Alarmanlagen, die auch Steuerungsfunktionen im smarten Haus übernehmen. Wenn man  dabei einige wichtige Grundregeln beachtet, kann man sich in seinem Smarthome so sicher fühlen wie in FortKnox.

1. Fragen Sie nach dem Sicherheitskonzept

Für eine Smarthome-Installation ist ein Kommunikations- und Sicherheitskonzept nötig, das zeigt, wo welche Daten übertragen werden und wie diese gegen unbefugten Zugriff geschützt sind. Klingt kompliziert, ist es aber in der Regel nicht. Es kommt nur darauf an, dass keine kritischen Informationen nach aussen dringen können.   

2. Wählen Sie ein sicheres Passwort

Gegen unsichere Passwörter kann die sicherste Verschlüsselung der Welt nichts ausrichten. 

3. Ob Heimsteuerung oder Onlinebanking: verschlüsselt verbinden

Egal ob Sie zu Hause über den Browser Einstellungen in der Smarthome-Zentrale vornehmen oder von unterwegs via Internet darauf zugreifen: Die Datenverbindung muss mit einer Verschlüsselung geschützt sein. 

4. Zugangsdaten und Passwörter verwalten, behalten und sicher eingeben

Sie sollten nicht überall das gleiche Passwort nutzen, die Geheimworte öfters mal ändern und vor allem keine nachvollziehbaren Begriffe einsetzen.

5. Nicht ausspähen lassen

Schnell mal auf der Heimfahrt die Heizung hochregeln? Kein Problem, das klappt ja über die Weboberfläche der Heizungssteuerung. Wer in der Öffentlichkeit seine Nutzerdaten eingeben muss, der sollte sichergehen, dass ihn niemand dabei beobachtet. Auch hier schützt ein Passwort-Programm mit Auto-Ausfüllen vor ungewollten Blicken. 

6. Steuerung per Smartphone-App? Ja, aber Telefon sichern 

Smartphone-Apps für die Heimsteuerung sichern häufig die Zugangsdaten zu den angebundenen Smarthome-Geräten. Was für den schnellen Blick auf den Thermostat praktisch ist, wird zum offenen Scheunentor, wenn das Handy verloren geht und nur unzureichend gegen unbefugten Gebrauch geschützt ist.

7. Es muss eben doch nicht immer das iPad oder Android-Tablet sein

Vor allem in komplexeren Smarthomes haben stationäre Bedienterminals statt der allgegenwärtigen Tablets von der Stange durchaus ihre Berechtigung. 

8. Browser, Apps und Firmware auf dem neuesten Stand halten

Ganz ohne Updates geht es nicht: Geräte und deren Steuerungsprogramme entwickeln sich heutzutage ebenso weiter wie die Methoden und Erkenntnisse von Hackern.

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