Grundwissen

Vernetzte, intelligente Haustechnik bietet ein weites Feld an Funktionen und Anwendungen. Ihr Einsatz kann helfen, Energie zu sparen oder das Leben im eigenen Haus komfortabler zu machen. Auch Sicherheitsfunktionen wie etwa die Überwachung der Hauseingänge oder die Vernetzung von Brandmeldern sind mit aktuellen Smarthome-Systemen problemlos umsetzbar. Dabei sollte die Technik den Bewohnern dienen und ihren Alltag erleichtern, statt ihn komplizierter zu machen. 

Bei der Planung Ihres Hauses sollten sich Bauherren daher schon frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Bereiche der Haustechnik sie intelligent steuern wollen und welche Funktionen sie dabei tatsächlich benötigen. Denn mittlerweile gibt es keinen Raum und keinen Lebensbereich mehr, der sich nicht mit smarter Technik ausstatten liesse.

Um die Technik perfekt nutzen zu können, muss man die Systeme vernetzen. Erst wenn die verschiedenen Komponenten zusammenarbeiten ist die Technik wirklich „smart“.

Was darf‘s sein?

Schauen Sie sich zunächst um und überlegen Sie, welche dieser Anlagen Sie ferngesteuert und im Zweifel automatisiert nutzen wollen: Licht, Rollläden, Türschlösser, Heizung, Elektrogeräte, Energieerzeugung, Multiroom-Entertainment? Nehmen Sie sich mit Ihrer Familie Zeit und überlegen Sie sich gemeinsam, was Ihnen Spass und Nutzen bringt.

Tipp 2

Welcher Aufwand?

Die nächste Frage können Sie selbst oder mit  der Hilfe eines Profis klären: Lohnt sich der geplante Aufwand einer kompletten Neuverkabelung –  oder ist ein gut durchdachtes Nachrüstsystem die bessere (und günstigere) Wahl? 

Tipp 3

Selbst oder vom Profi?

Es gibt einfache Do-it-yourself-Systeme, die einzelne Aufgaben gut bewältigen können und nur einen Bruchteil von schlüsselfertigen Systemen kosten, die ein Profi einrichten muss.

Bei der Komplettausstattung eines Hauses mit Smart-Home-Technik stossen Sie aber schnell an Grenzen: Sobald Unterputz-Schalter und Aktoren installiert werden sollen, muss zwingend ein Profi-Elektriker her. Auch umfassende Heimsteuerungssysteme sollten Laien nicht selbst planen und einbauen. 

Tipp 4

Flexibel oder stabil?

Systeme mit zugehörigen Homeservern bieten in der Regel ein Höchstmass an Stabilität. Sie zählen aber auch zu den teuersten Lösungen, die obendrein bei jeder Änderung grossen Programmieraufwand und damit weitere Kosten verursachen.

Es gibt auch günstigere installierte Lösungen, bei denen der Nutzer selbst in Steuer-Mechanismen eingreifen kann.

Tipp 5

Optisch denken

Zur Heimsteuerung gehört eine Bedienoberfläche. Die kann je nach System standardisiert oder ganz individuell angepasst sein. Denken Sie bei der Auswahl daran: Sie werden die Menüoberfläche jeden Tag sehen – lieber eimal mehr darüber nachdenken und erklären lassen.

Tipp 6

Demo-Objekte

Es gibt immer mehr Smarthome-Musterhäuser und Ausstellungen, wo man sich intelligente Haustechnik live anschauen kann.

Tipp 7

Immer nachfragen!

Sie geben für Ihr Smarthome in aller Regel viel Geld aus. Damit das gut angelegt ist, sollten Sie von Anfang an verstehen, was in Ihrem Haus wann und warum vor sich geht. Ein guter Planer ist stets in der Lage, Ihnen alle Schritte und Automatismen anhand seiner Pläne zu erklären.

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